Nachdem die Keyword Piraten das Mammuthanull am Spieß aufgegessen, und mit viel Palmwein runtergespühlt hatten, stachen sie, sturtzbetrunken wie sie waren, in See um neue Beute zu machen.
Und so wie es kommen musste, wenn man sturtzbetrunken durch die Weltmere schippert, kam es auch, und die Santa Morgoogle lief auf Grund. Keiner der Piraten hatte das Riff bemerkt, und so sind sie mit voller Geschwindigkeit reingerauscht, und jetzt war sie kaputt, die Santa Morgoogle. Der Rumpf war an beiden Seiten weit aufgerissen, so das man ein Mammuthanull hätte durchjagen können.
Käpt’n Sysop war ausser sich, und Schimpfworte wie Hornochse und Schwachmaten waren noch die von der feineren Sorte. Dach alles meckern und motzen half nichts. Die Santa Morgoogle war hinüber, und es musste für Ersatz gesorgt werden.
Nachdem sich Käpt’n Sysop beruhigt hatte, und mit Offizier Booker das weitere Vorgehen besprach, stellte er die Frage, “Was sollen wir verkaufen, Gold oder Diamanten?”.
Gold war den Keyword Piraten schon immer am wichtigsten gewesen, und Piratengold hat nicht umsonst einen legendären Ruf. Gold verkaufen wollte daher eigentlich niemand so wirklich, und sich von Diamanten zu trennen, wäre das kleinere Übel gewesen.
Doch auch die Diamanten waren den Keyword Piraten ans Herz gewachsen, schließlich hatten sie den Diamantenschmuggel in Schweinehälften seinerzeit aufwendig organisiert, und nur mühevoll überstanden. Das Risiko war sehr groß gewesen, und um ein Haar wären sie erwischt worden.
“Wir könnten doch ein neues Piratenschiff stehlen”, warf Offizier Booker ein, und meinte das durchaus ernst. “Warum sollen wir unsere Schätze verkaufen, wenn es auch anders geht?”. “Das hat was” brummte der Kapitän, und versank ersteinmal in tiefe Gedanken. Auch er war eigentlich nicht dazu bereit, das Piratengold oder die Diamanten wegzugeben. Noch sind wir jung und stark, da könnten wir es wirklich versuchen, ein neues Piratenschiff zu stehlen.
“Wenn wir Gold und Diamanten verkaufen, können vier eines dieser ganz modernen Piratenschiffe kaufen, so eines mit allem Schnickschnack und Turbo-Motoren” warf Bing Burger in die Diskussion ein. “Die Santa Morgoogle war zwar nicht das schlechteste Schiff, aber die Konkurrenz hat inzwischen auch diese modernen Piratenschiffe“.
“Damit hast du natürlich auch Recht Bing, und diese Überlegung sollten wir auch mit in betracht ziehen” erwiderte der Kapitän, und er sah schon eine neue, moderne Santa Morgoogle vor seinem geistigen Auge. Mit den neuen Turbo-Motoren wäre die Flucht vom Tatort ein Kinderspiel, und die Schergen der Staaten an der Küste würden blöde kucken, wenn die Keyword Piraten in diesem Tempo abzischen würden. Also doch das Piratengold verkaufen, und die schönen Diamanten.
“Erinnert ihr euch noch an das Ventil aus purem Gold?” fragte Käpt’n Sysop in die Runde, und antwortete gleich selber. “Mit einem modernen Piratenschiff mit Turbo-Motoren könnten wir viele dieser Luxusyachten aufbringen, und würde so wieder neues Gold, neuen Schmuck und natürlich auch Diamanten erbeuten können”
“Du hast recht” meinte Offizier Booker, “wenn wir jetzt all unsere Diamanten und das Gold verkaufen, um das neuer Schiff zu bekommen, dann sind wir fein raus. Das ist eine Investition in unsere Zukunft, und nicht der schlechteste Plan.”
“Abgemacht” erwiederte der Kapitän, “so machen wir das, und die neue Santa Morgoogle wird uns noch erfolgreicher machen.”